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Gemeindepädagogischer Dienst (GPD)

Der GPD sagt aufgrund des Corona Virus alle Präsenz-Veranstaltungen bis zu den Sommerferien ab. Wir bleiben für die Menschen aber per Mail, Telefon und whats app weiter erreichbar! Außerdem gibt es einige digitale Angebote.

Der GPD ist eine Einrichtung des Protestantischen Kirchenbezirks Kaiserslautern. Der GPD bietet Veranstaltungen, Aktionen, Gottesdienste für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und generationenübergreifend an. Gerne informieren wir Sie regelmäßig. Bitte nehmen Sie Kontakt auf über kontakt[at]gpd-kl.de

Stimmungsaufheller

Hier finden Sie regelmäßig einen Stimmungsaufheller von einem der vier Mitarbeitenden des GPD! Viel Spaß beim Hören, Lesen, Basteln, Nachdenken, Freuen.
Sollten Sie den Aufheller als Mail oder WhatsApp in unserer Gruppe regelmäßig erhalten wollen, einfach eine MAIL schicken.

 

Peter und Paul

Heute ist der 29. Juni, in meinem Kalender steht „Peter und Paul“. Nein, nicht weil ich die beiden treffen will, sondern … ja, warum eigentlich?

Der Überlieferung nach wurden im Jahr 258, während der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Valerian, an diesem Tag die Reliquien dieser beiden Apostel in die Sebastian-Katakombe in Rom gebracht. Seit dem Jahr 354 wird dieser Tag als Peter und Paul-Tag gefeiert.

Wer waren die beiden? Petrus (Peter) heißt übersetzt „der Fels“, er wurde zuerst seinem Namen nicht gerecht: er war gar nicht felsenfest und standhaft, als eine Magd ihn nach der Verhaftung Jesu fragte, ob er auch zu Jesus gehören würde. Er leugnete dreimal, Jesus überhaupt zu kennen. Jesus gab ihm nach seiner Auferstehung den Auftrag seine Kirche zu gründen, eben auf Fels(en) zu bauen.

Paulus (Paul) heißt übersetzt „klein“. Zuerst wollte Paulus die christlichen Gemeinden nicht nur klein machen, sondern auslöschen, dann aber wurde er ein ganz Großer in Sachen Missionsreisen, der viele Gemeinden gründete und sie beriet, wie sie Jesus am besten nachfolgen konnten. Paulus blieb nicht der, der er seinem Namen nach sein sollte: ein Kleiner.

Was bedeutet Ihr Vorname? Warum heißen Sie so, wie Sie heißen? Haben Ihre Eltern den Namen der Bedeutung nach ausgesucht? Werden Sie Ihrem Namen gerecht: passt zu Brigitte (keltisch), Ilona (ungarisch), Roxana (altpersisch), Albert (althochdeutsch) die Bedeutung „die/der Strahlende“? Fühlt Simone ihre Bedeutung „Gott hat gehört“?

Aber vielleicht ist diese Betrachtung des Kalendereintrags „Peter und Paul“ auch zu tiefsinnig. Vielleicht geht es ja nur um die Bauernregel „Peter und Paul hängen einem Kirschen ins Maul“, um darauf hinzuweisen, dass jetzt, Ende Juni, die Süßkirschen reif sind.

Ich wünsche Ihnen eine „süße“ Woche mit vielen schönen Erlebnissen, unabhängig davon, wie Sie mit Vorname heißen!

Sandra Zimmermann

Kirschen.jpg

DU und ICH!

Wie ein Brennglas zeigt Corona die ein oder andere Schieflage in unserem System auf, schnell sind wir dabei, nach Veränderungen, neuen Gesetzen und dem Eingreifen der Politik zu rufen.

Aber eine „systemrelevante Veränderung“ beginnt erst, wenn sich die Gesellschaft verändert und eine Gesellschaft verändert sich erst dann, wenn der Einzelne, als DU und ICH, damit beginnt!

Zwei Beispiele, die auch mich persönlich treffen, möchte ich nennen, bei denen sich jeder selbst überlegen kann, ob und wie man etwas verändern will:

1.      1. Absurdität des Fußballs

Viele beschweren sich, dass im heutigen Profifußball Unsummen verdient und ausgegeben werden. Zu Recht gibt es die Aufforderung eines breiten Fanbündnisses, um das System zu verändern.

Aber bin auch ich bereit mich zu verändern? Verzichte ich auf Live-Fußball in den öffentlich-rechtlichen Sendern? Verzichte ich auf mein Abo bei Sky, Dazn oder Magenta? Verzichte ich auf das gemeinsame Fußballevent in der Kneipe oder bei beim Public Viewing? Mit meinem Konsum-Verhalten spüle ich Fernseh- und Werbegelder in den Profifußball.

2.      2. Lebensmittelindustrie

Egal ob Tönnies, Wiesentaler oder Spargelbauer: Zu Recht beschweren wir uns über Tierhaltung und neuerdings auch über modernen „Sklavenhandel“. Investiere ich die Zeit, mich zu informieren, wo meine Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden? Bin ich bereit, mehr zu bezahlen oder gar zu verzichten? Regional, bio und fair gehandelt (dass wir so etwas in Deutschland überhaupt brauchen!) hat eben seinen Preis. Kann ich damit leben, nicht jedes Lebensmittel zu jeder Zeit zu einem günstigen Preis zur Verfügung zu haben?

Die Aufzählung könnte hier immer weitergehen: Selbstscanner-Kassen im Supermarkt, online-Versandhandel, Preisvergleich-Portale, Versandapotheken, billige Arzneimittel, 24H-Geschäfte 7 Tage die Woche, Billig-Klamotten, Handys, Tourismus, usw.

Eine Veränderung muss her, aber sie muss bei uns beginnen. Vor allem die Kirchen, also wir Christen, müssen mahnend mit einem guten Beispiel vorangehen. Sowohl als Organisation als auch als Kirchengemeinde z.B. auf Gemeindefesten, aber vor allem als Einzelgläubige, als DU und ICH!

Jürgen Jäger

Brennglas Corona-Krise

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Auch wenn ich lange nachdenke, an eine Krise wie diese kann ich mich nicht erinnern. Da wo Corona draufsteht sind verdrängte #Lebenswirklichkeiten drin. Angefangen mit einem nur scheinbar auf die Heilung ausgerichtet Gesundheitssystem und seinen von finanziellen Notwendigkeiten bestimmten Wirklichkeiten bis hin zu den #Fleischbetrieben, die im Verborgenen etwas produzieren, was nur osteuropäische Augen ertragen, bevor es einem großen Teil der in Deutschland lebenden Bevölkerung als erschwingliches Grundnahrungsmittel hübsch verschweißt angeboten wird. Zwar hat sich gefühlt die halbe Gesellschaft am Schicksal der in VOX dargeboten Wirklichkeit eines Asternwegs erregt, wenn das Virus aber in die Parallelwelten der vorderasiatischen oder oft verklärten Welten von Sinti und Roma eintaucht wird doch deutlich, dass Verfassung und Verordnung nicht überall in diesem Land gleich verstanden werden. Da treibt es einen Teil dieser Gesellschaft in die Schinkenstraße nach Mallorca und den anderen in die Königstrasse von Stuttgart, nur so zum Spaß. Corona lässt uns die #Heimat neu entdecken und führt zu wirklich bedeutenden Umarmungen. Aktuell scheint unsere politische Welt nur aus den eigenen WählerInnen verpflichtenden Regionalfürsten und Queen Elli aus der Uckermark zu bestehen. Ausnahme sind, Erfahrungen sammelnde Jungpolitiker die den Umgang mit Geld gerade lernen und alte Kempen, die mal kurz die Schirme aufspannen und Geld ohne Gegenwert drucken. Und ich in einer komischen Normalität mit luftigem handling des Datenschutzes und einer App in grün – die mir anzeigt, dass all die anderen, mit denen ich in Kontakt gekommen bin nicht in einem #Superspreader leben oder Mobiltelefone einer Generation haben, für die die App nicht geeignet ist. Herzlich willkommen in einem Sommer, den wir so schnell nicht vergessen werden. Wer mit-diskutieren, nach-denken und den Versuch unternehmen möchte, etwas verändern zu wollen. Gerne zu einem Heißgetränk ins Café an den runden Tisch. Kontakt unter 015124126280 oder K.orschiedt@gpd-kl.de

Wochenende

Guten Morgen,
mittlerweile in der 2. Junihälfte und zusätzliche Lockerungen. Rechtzeitig zu Sommer, Sonne, Ferien, Urlaub und Wochenende. Vieles ist wieder möglich, aber anders. Ich möchte ins Schwimmbad, muss mich aber online anmelden. Wie sieht das an einem heißen Tag in der Realität aus? Fast überall sind die persönlichen Daten anzugeben. Vieles auf Abstand und wenn es eng wird mit Mund- Nasenschutz. Bei Ausflügen in andere Bundesländer sind evtl. andere Vorgaben zu beachten. Reisen in andere Länder haben auch jeweils eigene Richtlinien. Da gibt es Hotels, die schon Vorsorge getroffen haben für Gäste, die in Quarantäne müssen. Eine Unterkunft mit allerlei Annehmlichkeiten ist bereit. Vieles geht wieder und doch ist es etwas fremd. Lernen wir einfach uns in manchen Dingen umzustellen. Das Wochenende steht vor der Tür und bietet viel. Ein Besuch der Gartenschau, eine schöne Wanderung, Besichtigung besonderer Orte, Einblick in Kunst oder besondere Inszenierungen. Treffen mit Freunden oder Familie, Feste wieder in kleinem Rahmen feiern. Was auch immer an diesem Wochenende ansteht, das Team vom GPD wünscht eine erholsame und gute Zeit!
Herzliche Grüße,
Lotti Dietz-Groß

Zwischenzeit

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Guten Morgen an diesem Zwischentag – in dieser Zwischenzeit.

Im letzten Aufheller, den Jürgen verschickt hat, gab es eine Bitte, sich an einer Umfrage zu beteiligen und herzlichen Dank, an die aktuell 22, die geantwortet haben. Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich die Aussagen dieser Antworten kommentieren (das vollständige Ergebnis verschicken wir in unserem normalen Verteiler). „Zwischenzeit“ ist auch ein guter Begriff für das Ergebnis dieser Umfrage – eigentlich bei allen Fragen waren die Antworten so „dazwischen“ mit leichter Tendenz zur Zustimmung. Was sagt das aus, wenn gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen für sich selbst und unsere Gesellschaft erwartet werden? Wenn dieser Veränderungen nicht nur für den Moment der Krise gesehen werden? Mich macht das neugierig was das im Einzelnen für euch bedeutet, wie weit das auch in die eigene Lebenssituation geht und was wir vom GPD möglicherweise dazu beitragen könnten.

Nach dem ersten Männerabend in einer gemeinsamen Runde haben Jürgen und ich darüber nachgedacht, wie ein solcher Austausch anzustoßen wäre, dieser Aufheller ist der Einstieg.

Zum Thema Männerabend – am Mittwoch waren wir in einem kleinen Paradies der Evangelischen Kirche Kaiserslautern, mitten in der Stadt. Ein Ort – gestaltet mit Lebensfreude, üppigem Wachstum. Vor den Mauern einer geschichtsträchtigen protestantischen Kirche blüht es (fast im Verborgenen) wild und wunderbar. Diesen Eindruck, der mich sehr bewegt hat, möchte ich heute in die Runde schicken und euch ein wunderbares Wochenende wünschen.
Klaus Orschiedt

Von links:

Gemeindediakonin Lotti Dietz-Groß
0171 - 786 27 34
l.dietz-gross[at]gpd-kl.de

Gemeindediakon Klaus Orschiedt
0151 - 241 262 80
k.orschiedt@gpd-kl.de

UNSERE KONZEPTION

Kinder und Jugendliche
Ferienaktionen, Jugendaktionen, Konzepte für Konfirmandenarbeit und Arbeit mit Kindern, Freizeiten, Kinderkirchentage, Kinderkulturtage

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Frauencafé international, Eltern-Kind-Gruppe, Freizeiten, "Ma(h)l-Zeit", "Ver-rückt in Kaiserslautern", Erwachsenenbildung, "gemeinsam unterWEGs", Familienkompass


Religionspädagogik
Religionspädagogische Projekte in Kindertagsstätten und Gemeinden


Feste und Veranstaltungen
Teilnahme und Mitgestaltung von Gemeindefesten, Veranstaltungen von Kindertagestätten, Presbyteriumssitzungen

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