Die Zwanziger Jahre waren schön. Ein Jahrzehnt, das von wirtschaftlichem Aufschwung, kultureller Blüte und einem neuen, freien Lebensstil geprägt wurde. Diese Schönheit galt jedoch nicht für alle. Im gleichen Jahrzehnt wurden die Ideen geboren, die zum grausamsten Krieg der Menschheitsgeschichte führten. Waren also die Zwanziger Jahre wirklich nur schön? Und wenn ja, für wen? Und für wen nicht? In der Kaiserslauterer Stiftskirche suchen am 2. Mai unter künstlerischer Leitung des israelischen Komponisten Alon Wallach und der Kaiserslauterer Bezirkskantorin Beate Stinski-Bergmann suchen Musiker:innen und Chöre in einem interkulturellen Projekt Antworten auf diese Fragen mit Kompositionen von Chanson bis Chormusik unterschiedlicher Sprachen und Kulturen rund um die Zwanziger Jahre. Es soll ebenso für eine gerechte und friedliche Zukunft musiziert werden – damit die 2030er-Jahre niemals so wie die 1930er werden. Mitwirkende sind: Muhittin Kemal (Kanun), Kathrin Klingeberg (Gitarre), Marie Louise (Gesang), Sebastian Montes (Gitarre), Andreas Pastorek (Percussion), „Eftelya“ (Chor der alevitischen Gemeinde Saarbrücken) unter Leitung von Hasan Hüseyin Talaz und die Evangelische Kantorei Kaiserslautern.
Konzertbeginn ist 20:00 Uhr. Ende ca. 22:00 Uhr incl. Pause.
Tickets: 18,- €, ermäßigt 10,- € bei freier Platzwahl an der Abendkasse und im VVK bei Thalia Kaiserslautern (zzgl. VVK-Gebühr)








