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Pfingsten immer gemeinsam

Erstellt von Stefan Bergmann, Pfarrer für Öffentlichkeitsarbeit und City-Kirchen-Arbeit | |   ACK

Alle zwei Jahre stehen in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Türen vieler Kirchen in Kaiserslautern offen: Gottesdienste und Gebete, Konzerte, Kino, Kunst und Kulinarisches, Lesungen und Meditation, Stille und Tanz erwartet die Besucher. Willkommen ist jede und jeder: Gemeindeglieder und Gäste, Neugierige und Kulturliebhaber, Ruhesuchende und alle, die Kirche einmal anders erleben möchten.

Anders sind aber nicht nur die bunten Angebote, anders ist auch die Gemeinschaft der vielen Gemeinden und Konfessionen.
Im Neuen Testament werden alle, die an Jesus Christus glauben, als eine große Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern gesehen. In der Kirchennacht ist von dieser Gemeinschaft etwas zu spüren. Damit auch im Alltag und nicht nur alle zwei Jahre zu Pfingsten die Gemeinden und Glaubensrichtungen das Miteinander
entdecken, haben 20 Gemeinden aus 11 verschiedenen Konfessionen eine „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Kaiserslautern“ (ACK Kaiserslautern) gegründet.  
Die Arbeit der Kaiserslauterer ACK trägt bereits Früchte. Im November haben die Gemeinden gemeinsam in der Kirche Maria Schutz bei einem stadtweiten Friedensgebet an 100 Jahre Erster Weltkrieg und 70 Jahre „Reichsprogromnacht“ gedacht. Am 31. März haben VertreterInnen der Kaiserslauterer ACK beim einem
ökumenischen Passionsgottesdienst mit Geistlichen aus der gesamten Pfalz in der Marienkirche mitwirken. Und dieses Jahr lädt die ACK Kaiserslautern zum ersten gemeinsamen Pfingstgottesdienst am 9. Juni in die Martinskirche ein. Die Musik wird von der achtköpfigen Band „Die Dicken Fische“ gestaltet. Immer im Wechsel mit der „Nacht der Kirchen“ soll an Pfingstsonntag um 18:00 Uhr ein besonderer und beschwingter Gottesdienst mit anschließendem Flammkuchenessen am Pfingstfeuer vor der Martinskirche dazu beitragen, dass aus den Kaiserslauterer Christinnen und Christen Schwestern und Brüder werden, die sich kennen und
schätzen.

Stefan Bergmann, Pfarrer

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