Johannes Brahms „Deutsches Requiem“ nimmt eine besondere Stellung innerhalb der Requien ein. Anders als die meisten Kompositionen ist der Text nicht der lateinischen, katholischen Totenmesse entnommen, sondern der evangelische Komponist wählte deutsche Texte aus dem Neuen und Alten Testament, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht.
Brahms gestaltet bewusst sein Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid“ tragen. Nicht eine angstvolle Todesvision, sondern eine hoffnungsvolle Erlösung steht im Vordergrund. Chor, Solisten und Orchester besingen die Hoffnung auf ewig-himmlische Freude und die unstillbare Sehnsucht nach einem Wiedersehen.
Info:
Bezirkskantorin Beate Stinski-Bergmann, 0631-3408603, beate.stinski-bergmann@evkirchepfalz.de
