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Pfarrer Asomugha nimmt Abschied

|  Katholisch

Nach fast dreijähriger Dienstzeit in der Pfarrei Heiliger Martin wechselt Pfarrer Dr. Patrick Asomugha ab 1. August in die Pfarrei Heiliger Franz von Assisi nach Queidersbach. "Kommen und Gehen, das bestimmt unser Leben, vor allem als Pfarrer"...

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

seit fast drei Jahren bin ich hier in der Pfarrei Heiliger Martin tätig und meine Dienstzeit geht mit Ablauf des Monats Juli zu Ende. Ab dem 1. August werde ich meine Tätigkeiten als Pfarrer in der Pfarrei Heiliger Franz von Assisi Queidersbach weiter ausüben.

Kommen und Gehen, das bestimmt unser Leben, vor allem als Pfarrer.

Stellenwechsel zu einer neuen Pfarrei heißt Abschied nehmen zu müssen von der alten Pfarrei, und das ist nicht immer leicht. Dennoch Wechsel und Neubeginn bedeuten auch neue Chancen für die betroffenen Pfarreien. In diesem Zusammenhang sehe ich diesem Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.

Zum einen freue ich mich auf die neue Herausforderungen in der neuen Pfarrei, zum anderen werde ich eure freundliche und wertschätzende Aufnahme sehr vermissen! Die Zeit hier war für mich eine sehr lehrreiche und vor allem bereichernde Zeit. Dafür bin ich Euch allen sehr dankbar.

Da wir in einer kirchlichen Umbruchsituation stehen, muss sich ein Pfarrer heute auf vielen Ebenen bewegen und offen sein für das, was die Menschen bewegt, um selbst die Zeichen der Zeit verstehen zu können, damit er das Evangelium in rechter Weise verkünden kann. Dahingehend wird bei der Fülle seiner Aufgaben auch eine Fülle von Fähigkeiten von ihm erwartet. Angesichts solch vielfältiger und enormer Aufgaben und Anforderungen, ist es hochwahrscheinlich, dass ohne die Gnade Gottes und das Verständnis und den Beistand der Gemeindemitglieder, ein Pfarrer letztendlich scheitern wird. Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um Euch zu bitten, weiterhin für Eure Pfarrer, beziehungsweise Seelsorgerinnen und Seelsorger zu beten und beizustehen.

Ich bin davon sehr stark überzeugt, dass ein gesundes, geisterfülltes, begeisterndes und zusammenhaltendes Seelsorgteam vieles bewirken und für die Pfarrei nur Gutes bedeuten kann. Die Zeit mit Euch wird ein Stück meines Lebens bleiben und die Verbindung zur Pfarrei Heiliger Martin werde ich nicht vergessen. Ganz herzlichen Dank dafür, dass ihr mich als kooperienden Pfarrer angenommen und mitgetragen habt. Bestimmt musstet ihr mich manches Mal auch ertragen.Von ganzem Herzen Ich danke Euch für die gemeinsame Zeit und für alles, was wir miteinander erlebt haben: Freude und Leid, Schönes und Schweres.

Zuletzt, liebe Mitchrstinnen und Mitchristen, ist es wichtig zu betonen, dass man als Pfarrer Teil einer langen Kette ist. Es gibt Vorgänger und Nachfolger, da werden Dinge auf den Weg gebracht, die andere weiterführen werden. Manches wird von Erfolg gekrönt, anderes bleibt auf der Strecke. Und jeder versucht das Evangelium so weiterzugeben, wie nur er in der ihm eigenen Art es weitergeben kann. So habe auch ich das auf meine Weise versucht, und mein Nachfolger wird es auf seine Weise tun. Hauptsätzlich aber braucht Gott gerade das Bruchstückhafte menschlichen Tuns, um unter uns das Gerücht von seiner tatsächlichen Menschwerdung lebendig zu halten.

Möge er - Gott - in der kirchlichen Umbruchsituation, in der wir gegenwärtig stehen, uns durch den Wechsel der Zeiten tragen und uns die Wege öffnen, die wir miteinander gehen müssen, um für die Menschen in unserer Zeit mit dem Zeugnis des Evangeliums präsent zu bleiben.

Euer Kooperator, Pfarrer Dr. Patrick Asomugha

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