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Protestantische Kindertagesstätte "Erlenbach"

 

 

Bergstraße 7 67659 Kaiserslautern
06301 - 1218 
kita-erlenbach@evkirchepfalz.de

Leitung: Beate Matheis
Träger: Protestantische Gesamtkirchengemeinde Kaiserslautern

Erlenbach1.jpg

Betreuungsart von bis  
Teilzeit 07:00 12:00  
Teilzeit 14:00 16:00  
Ganztags 07:00 17:00  

Konzeption

 

  • Die Prot. Kindertagesstätte KL-Erlenbach ist eine Begegnungsstätte und Lernwerkstatt für Kinder und Erwachsene.
  • Sie zeichnet sich dadurch aus, dass hier die religiöse Dimension des Lebens wahrgenommen wird.
  • Alle Bildungsbereiche u.a. Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehung, Naturerfahrung - Ökologie, Mathematik – Naturwissenschaft - Technik...
  • sind das Bezugsfeld und der Ausgangspunkt unserer religiösen Erziehung.
  • Wir verstehen die religiöse Erziehung nicht als einen Aspekt unter vielen, sondern erst in der Verbindung mit diesen können die Kinder bleibende Erfahrungen sammeln. Deshalb ist sie im täglichen Miteinander präsent und erlebbar.
  • Wir wollen Kindern eine lebensbejahende Haltung vermitteln, die sie zu positivem Handeln gegenüber Mitmenschen und zur Übernahme von Verantwortung für die Schöpfung befähigt.
  • Kinder bilden sich selbst.
  • Sie brauchen aber dazu Begleitung, Unterstützung und die Herausforderung von Erwachsenen. Denn welche Entwicklungswege ein Kind weiter verfolgt, ausbaut und welche es verlässt oder vernachlässigt, ist abhängig von der Reaktion seiner Bezugspersonen.
  • Wir wissen, dass die Qualität der zukünftigen Kooperation mit den Eltern von einer gelungenen Eingangsphase abhängt.
  • Die individuelle Eingewöhnung eines jeden Kindes gemäß der Bindungstheorie und die „beziehungsvolle Pflege“ sind das Fundament einer sich entwickelnden Erziehungspartnerschaft.
  • Damit sich das Kind wohlfühlen kann, muss es in der Tageseinrichtung eine bindungsähnliche Beziehung zu seiner Bezugserzieherin aufbauen können. Nur so kann die Erzieherin an Stelle der Eltern die Funktion einer sicheren Basis übernehmen, von der aus das Kind explorieren kann. Das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ findet hier seine Anwendung.
  • Wir Erzieherinnen sind Partnerinnen, Begleiterinnen und Impulsgeberinnen.
  • Beobachten und dokumentieren ist der Dreh- und Angelpunkt unserer pädagogischen Praxis.
  • Durch die Arbeit mit Lerngeschichten, nach Margaret Carr, haben wir einen praktikablen Weg gefunden, um in unserer Kindertagestätte ein stimmiges, wertschätzendes und an Ressourcen orientiertes Beobachtungssystem zu installieren.
  • Für jedes Kind wird über die gesamte Zeitspanne der Betreuung in unserer Einrichtung sein Lern- und Bildungsweg in einem Portfolio festgehalten. Es erzählt von seinem Leben als Kindergartenkind, von seinen Stärken, Fragen, Gedanken und seiner Sicht auf die Welt.
  • Gleichzeitig gewähren die Lerngeschichten den Eltern einen Einblick in unsere Arbeitsweise. Wir gehen davon aus, dass Eltern nicht nur wissen wollen, was ihr Kind in der Kindertagestätte erlebt, sondern auch welche Bedeutung wir Erzieherinnen den Aussagen, Fragen, Ideen und Beziehungen der Kinder geben. Unsere Interpretationen und Entscheidungen machen die Arbeit transparent.
  • In Lernwerkstätten findet das Lernen aus erster Hand statt. Das geschieht im Spiel und in der Auseinandersetzung mit Menschen und Dingen.
  • Das Prinzip Lernwerkstatt umfasst die Arbeit mit allen Altersstufen. Natürlich unterscheiden sich Lernarten, Lerninhalte und Lernumfang der Schulstarter von denen der Einjährigen.
  • Die Kinder haben die Möglichkeit von gleichaltrigen, älteren und jüngeren Kindern zu lernen. Es spornt sie an und entfacht ihren Ehrgeiz. Der Erfolg das zu können, was das andere Kind kann und zu erklären, was man selbst gelernt hat, stärkt das Selbstwertgefühl.
  • Die Arbeit in Lernwerkstätten ist ein spannender Prozess, bei dem nicht selten die Erwachsenen ebenso viel Neues lernen wie die Kinder, die als Initiatoren von Lerninhalten durch die Welt des Wissens führen.
  • Das Kind findet in der jeweiligen Lernwerkstatt z.B. im Forscherraum, dem Kreativatelier oder im Rollenspiel- und Bewegungsraum...., didaktische Materialien vor, die ein vorgegebenes, erkennbares Ziel und einen oder mehrere Lösungswege zulassen. Außerdem stehen „offene Materialien“ zur Verfügung, die das Kind herausfordern, sich selbst Aufgaben zu stellen und nach neuen kreativen Lösungswegen zu suchen.
  • Die Aufgabe der Erzieherin ist es das Kind zu beobachten, um zu erkennen was und wie es gerade lernt bzw. welches Thema gerade dran ist. Sie muss abschätzen wie viel Freiraum es braucht um Erfahrungen machen zu können und vorausschauen um zu erkennen, welche Lernmaterialien und Lernsituationen das Kind als nächstes herausfordern können. So gestaltet sie mit dem Kind eine anregungsreiche Lernumgebung die das selbstwirksame, individuelle Lernen fördert.
  • Bildung geht über das Ansammeln von Wissen und das Einüben von Fähigkeiten und Fertigkeiten hinaus. Bildung verbindet Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Erlerntes wird so zur persönlichen Kompetenz, die immer verfügbar ist. Sie legt den Grundstein zu einer positiven Einstellung zum lebenslangen Lernen.
  • Die Bildung - und Erziehungsempfehlungen von Rheinland-Pfalz geben uns einen verbindlichen Rahmen für unsere tägliche Arbeit.

 

Besonderheiten

 

  • Arbeiten nach dem Situationsansatz
  • Offene Arbeit
  • Waldpädagogik
  • Integrative Arbeit mit Kindern mit Behinderung
Altersstufe Anzahl Größe
geöffnete Gruppe (2-6) 1 25
kleine Altersmischung (0-6) 2 30