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Am 1. November 1994 konnte Herr Bischof Dr. Anton Schlembach nach über zweijähriger Bauzeit die Kirche St. Theresia und das dazugehörige Pfarrzentrum im Universitätswohngebiet einweihen. Das Pfarrzentrum selbst besteht zunächst aus einer 6-gruppigen Kindertagesstätte mit Hort und einem großen naturnahem Spielgelände mit Bachlauf und Biotop, einem großzügigen Jugendbereich, einer Altenstube und geräumigen Pfarrsaal. Die katholische Erwachsenenbildung für den Bereich Kaiserslautern/Nordpfalz hat ebenso dort ihren Sitz. Das Herz aber eines solchen Zentrums ist die Kirche. Denn alles, was in diesen Räumen getan wird, soll von hier seine Kraft schöpfen und auch dorthin führen.

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Welch eine Herausforderung für Menschen von heute einen Kirchenraum zu gestalten, der die mystische Gottesnähe einer Frau, der heiligen Theresia von Lisieux, erahnen läßt. Wir nahmen die Herausforderung an, am Ende des 20. Jahrhunderts einen Kirchenraum mit den Mitteln von heute zu schaffen. Wir, das sind der Pfarrer mit den Mitgliedern des Bauausschusses, der Architekt Folker Fiebiger aus Kaiserslautern und vor allem der Künstler, Herr Prof. Heinz Mack aus Mönchengladbach, dem die Gesamtgestaltung anvertraut war.


Sie sind herzlich zu einem Besuch eingeladen! Melden Sie sich sicher vorher an, denn nicht immer ist die Kirche offen.


Nach Entstehung der wunderschönen neuen Orgel in St. Theresia hat unsere Kirche nun weitere liturgische Gegenstände erhalten, die von der symbolischen Bedeutung, aber auch für die liturgische Nutzung wichtig sind. Zudem wurden diese Gegenstände St. Theresia als Gesamtkunstwerk des Künstler Heinz Mack vervollkommnen. Wir sind sehr froh darüber, dass Herr Mack an Entwurf und Ausführung von einem Taufstein und einem Osterkerzenleuchter mitarbeitete.

Sein besonderes Augenmerk lag aber auf der Gestaltung einer Muttergottes-Gebetsstelle. Grundlage dafür ist eine mittelalterliche Marienfigur, die uns das Bistum Speyer zur Verfügung gestellt hat. Sie besteht zwar nicht mehr in Vollkommenheit, strahlt aber nach ihrer Restaurierung gerade als „Torso“ eine unglaubliche Innigkeit und Faszination aus.
Wie viele Menschen in über 700 Jahre mögen vor dieser Figur zur Muttergottes gebetet und auf ihre Fürsprache vertraut haben …?

Dieser Figur eine Art „Schutzmantel“ zu schaffen, einen dazu passenden Kerzenleuchter zu kreieren ist Heinz Mack ein wichtiges Anliegen. Es ist auch mein Wunsch und der Wunsch vieler Menschen, die zurzeit in St. Theresia noch einen Ort vermissen, an dem sie zum Gebet niederknien und für einen lieben Menschen oder bei einem wichtigen Anliegen eine Kerze anzünden können.


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Einst erklang sie auf der Empore der Pfarrkirche Christ König. Mit der endgültigen Schließung der katholischen Kirche auf dem Lämmchesberg im Herbst 2007 stand auch die Orgel zur Disposition.

Für Pfarrer Friedrich Schmit, der zeitgleich die neu geschaffene Pfarrei St. Theresia, bislang Filialgemeinde der Pfarrei Christ König, übernahm, war die Situation Anlass zum Handeln. "Die Orgel konnte nicht einfach verschwinden. Fast 40 Jahre hat sie den Gläubigen von Christ König gute Dienste geleistet. Die Leute haben sich für die Orgel engagiert. Es wäre doch schön, die Orgel an einem benachbarten Ort wieder entdecken zu können", sinnierte der Pfarrer. Anstatt in Zeiten schwacher Finanzen viel Geld für eine neue Orgel auszugeben, favorisierte er den Umbau des alten Instruments. (js)

 

Wir wurden mit der Aufgabe betraut zu prüfen, ob die 1970 erbaute Zimnol- Orgel von der Christ König - Kirche nach St. Theresia überführt werden könnte. Sehr schnell wurde allen Beteiligten bei den planerischen Überprüfungen bewusst, dass dies zwar rein technisch möglich wäre, aber ohne optische Änderung des Orgelprospektes die in sich sehr geschlossene und harmonische Kirchenraumgestaltung von Herrn Prof. Mack empfindlich stören würde. Darum wurde beschlossen, das Instrument mit einem ganz neuen Orgelgehäuse zu versehen. Die Neugestaltung der Orgel geschah aber nicht nur äußerlich, sondern zog auch eine komplette Veränderung der inneren technischen Anlage nach sich. (Stephan Mayer, Orgelbaumeister)


  • Baujahr: 2010 unter Verwendung des Pfeifenwerkes und der Windladen der Zimnol-Orgel von Christ König, Kaiserslautern (1970, II/P/16)

  • Schleifladen mit mechan. Spieltraktur und elektr. Registertraktur

  • Mechanische Koppeln: II-I, II-P, I-P

  • Spieltraktur: selbstspannende Holztraktur

  • Gehäuse in Eschenholz dunkel gebeizt und die Oberfläche anschließend mit einer Emulsion aus Holzwachs und Goldpigmenten behandelt

  • Die Dreiecksflächen der Pfeifenfelder sowie das Antependium unterhalb des II. Manuals wurden mit 24 Karat Blattgold belegt

  • Setzeranlage mit 2 x 10.000 Kombinationen, USB- Stick zur Sicherung und Speicherung von Registrationen und Zugriff auf die personalisierte Speicherebene, 4 feste Kombinationen: p, mf, f, Tutti