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Die alte Kirche im Jahr 2004

  • August 1964 Baubeginn des Pfarrsaals (Unterkirche)
  • Der Name "Heilig Kreuz" erinnert an eine Heilig-Kreuz-Kapelle vergangener Zeiten sowie an Flur- und Wegkreuze, die auf diesem Gebiet standen.
  • 29. August 1965 Grundsteinlegung des eigentlichen Kirchbaus
  • 11. Dezember 1966 Weihe der Kirche durch Bischof Isidor Markus Emanuel
  • Architekt: Reg.Baumeister R. Jörg, Mannheim
  • Stahlbetonkonstruktion
  • Elektronische Orgel
  • Anfang des Jahres 2004 mußte die Pfarrkirche Heilig Kreuz aus finanziellen Gründen leider abgerissen werden. Die Gemeinde Heilig Kreuz hat aber weiterhin Bestand. 

Der folgende Text beschreibt die Kirche wie sie einmal an Ort und Stelle gestanden hat. Ging man von Westen her auf die Kirche zu, wurde man durch den von Pfarrhaus und Vorhalle gebildeten „Portikus" empfangen und wie auf einer Prozessionsstraße zum Kircheneingang geleitet. Auch die verhältnismäßig niedrig ansetzende, aber steil ansteigende Decke führte durch ihren höchsten Punkt den Besucher zum „Höhepunkt" der Kirche: zu dem sich vor dem ihn umgebenden Beton stark abhebenden Altar aus italienischem Marmor. Das große Kreuz darüber wurde nach einem Entwurf des Ludwigshafener Kunstmalers Ernst Kunz gefertigt, der auch die große Altarwand gestaltet hat. Das Marienbild mit dem dazugehörigen Bodenleuchter, beide in Aluminium gegossen, waren Werke des Künstlerehepaares Nuding aus Clausen. Auf der linken Seite des Chorraums ein von Schwester Burghildis Roth O.P. gestalteter Taufstein, der die Arche Noah darstellte. Im Untergeschoss befand sich ein Gemeindesaal mit 200 Plätzen und entsprechenden Nebenräumen. Der in Gegenbewegung zum Bännjerrück abgeschrägte Kirchturm, der allerdings nie ein Geläut enthielt, bildete das Verbindungsstück zwischen Kirche und Kindergarten.Der breit angelegte Kirchenraum (ca. 25 m lang, 37 m breit) bot Platz für ca. 550 Personen. Die Sitzbänke waren in einem angedeuteten Bogen um den Chorraum mit dem Altartisch aus weißem Marmor angeordnet. Die Betondecke begann an den Eingangstüren in einer Höhe von 4 m und stieg bis zu den Altarstufen auf 8 m lichte Höhe an. Über dem Altar erreichte sie mit 10,38 m ihren höchsten Punkt.