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Halbzeit

Das Team der Gemeindeleitung hat "Halbzeit". Gegen Ende 2017 ist die Hälfte der Amtszeit vorbei. Um weiter gut zu arbeiten, sind wir auf aktuelles Wissen aus der Gemeinde angewiesen. Wenden Sie sich also an "Ihr" Presbyteriumsmitglied. Dies sind (der Wahlreihenfolge nach)
                     
- Ruppert Walter
- Becker Gabriela
- Schimansky Monika
- Schworm-Schlemmer Sylvia
- von Kröger Marc
- Rech Johanna
- Herzhauser Claudia
- Paul Gisela
- Druck Marcel

Haben Sie Lust, in die Arbeit der Gemeindeleitung hinein zu schnuppern? Die Presbyteriumssitzungen sind in der Regel öffentlich!


Grüner Daumen?

Ja, es gibt Menschen, die einen 'grünen Daumen' haben. Wir haben das Gelände dazu: Rund um die Stephanuskirche wartet eine Menge Grün, das gepflegt werden will. Wer ehrenamtlich Lust hat, immer wieder ein bisschen Zeit zu investieren, ist herzlich willkommen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf über die Pfarramtsnummer 24466.

Aufeinander zu gehen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie kennen sicher die Redewendung „Do kennt mer doch grad fortlaafe“. Raus  aus einer Situation, sei sie persönlich unangenehm, emotional aufgeheizt, konfliktbeladen. Weggehen, um Distanz zu schaffen zu all den Sachen, die man nicht mehr richtig handhaben kann. Beispiele gibt es genug, gerade auch aus der letzten Zeit. Die sportlichen Leistungen unseres ersten Kaiserslauterer Fußballklubs. Die Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung ist ein Sichwort dazu. Oder -  ach, jeder hat da eigentlich genug vor Augen.

Fortlaufen eine Lösung? Ich bin mir sicher, dass eigentlich das Gegenteil gemacht werden müsste. Wenn einem zum Fortlaufen ist, dann sich erst recht zusammensetzen. Aufeinander zugehen und das, was nicht passt, das was nicht stimmt, benennen und zusammen nach Lösungen suchen. Für mich als Christ gibt es ein klares Mandat dazu. Ich denke an diese wichtige Ereignis, das Teil meines Glaubens ist: Die Geburt von Jesus dem Christus. Mir zeigt das: Gott läuft nicht weg, weil er seine Geschichte mit uns Menschen satt hat.  Gott läuft nicht fort, weil die Welt ihm die kalte Schulter zeigt und jeder sein eigenes Ding machen will. Nein, Gott stellt sich dem allem.  Geht in Jesus nicht auf Distanz, sondern sucht Nähe. Redet, tut, macht transparent, wirbt für ein gutes Miteinander.

In diesem Bewusstsein möchte ich dieses Jahr Weihnachten feiern und das neue Jahr angehen. Nein, „Do kennt mer doch grad fortllaafe“ ist keine Lösung!

                                            Ihr W. Pfleger, Pfarrer

Märtyrertod - eines der modernen Fensterbilder mit Motiven aus dem Leben des heiligen Stephanus

1999 war es so weit: Erster Spatenstich und Grundsteinlegung. Und schon am 4. Juni 2000 wurde die neue Stephanuskirche feierlich eingeweiht.
Wer sich in der Bibel etwas auskennt, der weiß, dass der Namenspatron dieser Kirche eine besondere Rolle in der frühen Christenheit inne hatte. Er war einer der sieben Diakone, gewählt, um die Aufsicht über die Wohltätigkeitsarbeit zu führen. Über seinen Dienst hinaus hatte er die Gabe ein guter Prediger zu sein (Apostelgeschichte 6, 1-7).
Wer gute Arbeit macht, wer als Christ Profil zeigt, der hat irgendwann auch Neider und Menschen, die sich an ihm reiben. Das ist nicht erst in unserer Zeit so. Bald wurde Stephanus angegriffen, falsch beschuldigt, angeklagt. Und Stephanus wäre nicht Stephanus gewesen, hätte er dazu nicht einiges zu sagen gehabt. Und es kam, wie es so oft in solchen Fällen kommt (Apostelgeschichte 7, 54-60) ... Aktiv für das Christsein einstehen und dafür auch Konsequenzen tragen müssen.

Ich denke, Stephanus ist ein guter Name für eine Gemeinde, für eine Kirche. Und so war es fast zwangsläufig, dass zu Stephanus in der Kirche auch etwas zu sehen sein musste.
Ein künstlerisches Bonbon ist es geworden, entstanden in der Kunstglaserei Kölbel. Es sind drei Fensterbilder, bleiverglast, entworfen vom Seniorchef Kurt Kölbel. Er bekam die Vorgabe, Motive aus dem Leben des heiligen Stephanus zu visualisieren. Berufung“, „Diakonie“ und „Märtyrertod“, zentrale Lebensstationen des Jünger Jesu, sind in abstrakten Gebilden thematisiert und mit Bezug zur Gegenwart verknüpft. Architektonisch werden die drei Fensterfronten in den Grundfarben Blau, Gelb und Rot durch grau gehaltene Flächen in Giebelform betont. Die Sprossenfenster in farbigen Echt-Antik-Gläsern sind als vertikal ausgerichtete Rechtecke angelegt. Drei lang gezogene durch Mauerwerk unterbrochene Fensterbänder bilden jeweils eine Einheit. Die Kreuzsymbolik ist unverkennbar, ebenso die sich nach oben öffnenden farbigen Kreisflächen mit Bezug gen Himmel, zu Gott. Die gestalterische Linie wird konsequent durchgehalten. Leicht rauchig weiße und gebrochene Gläser in den oberen Fensterhälften bringen Licht in den Kirchenraum, weiten aber auch den Blick nach draußen, lassen die transparenten Scheiben, jahreszeitlich bedingt, noch grün erscheinen.

Das Leben des Stephanus anschaulich zu machen, das war eine Herzenssache für die neue Kirche. Nicht nur in den Fensterbildern. Auch im Alltag!  

Mach doch einfach mit!

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Neben unseren Gottesdiensten am Sonntag bieten wir auch unsere Kinderkirche an. Wir kommen in der Stephaunskirche jeweils am ersten Dienstag im Monat, zusammen, Beginn um 14.00 Uhr (bis längstens 15.00 Uhr). Eingang ist über das Gemeindehaus gegenüber der Prot. Kindertagesstätte. Kinder ab fünf Jahren und im Grundschulalter sind ganz herzlich zu unserer Kinderkirche eingeladen. Wenn Rückfragen sind, entweder bei Pfarrer Pfleger oder bei Petra Mai in der KITA melden. Die nächsten Termine: Dienstag, 05. Dezember und im neuen Jahr am 06. Februar 2018. Herzlich willkommen.

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