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neuer Kooperator in Hl. Geist

|   Heilig Geist

Ich bin Pfr. Martin Olf und freue mich, dass ich ab 1. August Kooperator der Pfarrei Heilig Geist sein werde. Mittlerweile ist mein Umzug von Landau abgeschlossen. Von meinem Schreibtisch aus, an dem ich gerade sitze, kann ich die Turmspitze der Marienkirche sehen. So habe ich bei der Wohnungssuche Glück gehabt und kann nun schnell heimisch werden.

Ich stamme aus Altrip, der östlichsten Gemeinde der Pfalz. Dort begann vor 44 Jahren mein Leben. Zur Schule bin ich im nahen Mannheim gegangen. Nach Abitur und Zivildienst habe ich in Mainz und Rom Theologie studiert. Zu Beginn meines Studiums absolvierte ich ein vierwöchiges Praktikum in der Pfarrei Christ König in Oggersheim. Praktikumspfarrer war damals Freddy Schmit, der sieben Jahre später mein Primizprediger wurde. Aus dem Praktikum erwuchs eine Freundschaft. Nach dem Diakonatspraktikum in St. Ingbert und der Weihe im Jahr 2003 wurde ich zuerst Kaplan in Frankenthal und anschließend in Landau. Nach dem Pfarrexamen 2007 kam eine überraschende Wende, die ich so nicht geplant hatte. Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könne, als Schulseelsorger an die Bischöfliche Maria-Ward-Schule in Landau zu gehen. Dort war ich schon als Kaplan mit wenigen Stunden eingesetzt. Mein „ja“ hatte elf spannende Jahre zur Folge. Religionsunterricht, Schulpastoral, Dekanatsjugendseelsorger, Besinnungstage etc. prägten nun meinen Alltag. Seit 2013 arbeitete ich auch in der Weiterbildung. Ich war Kursleitung und Referent eines Weiterbildungskurses Schulpastoral für Religionslehrer und Religionslehrerinnen der südwestdeutschen Bistümer. Dort konnte ich meine eigenen praktischen Erfahrungen einbringen und habe selbst auch noch eine Menge gelernt. Zum Abschluss meiner Zeit in Landau stürzte ich mich auch in das Abenteuer eines Leistungskurses Religion, der im Frühjahr 2019 Abitur machen wird. 

Wie so oft im Leben: Alles hat seine Zeit. Als ich vor zwei Jahren erfuhr, dass im Sommer 2018 die Stelle von Pfr. Janson ausgeschrieben wird, wurde mir klar, dass dies die passende Gelegenheit sein wird, wieder in die Pfarrseelsorge zu wechseln. Die Pfarrei war mir auch nicht unbekannt, da ich ja seit vielen Jahren Pfr. Schmit oftmals während seines Urlaubes am Sonntag vertreten habe. Und so hat es mich gefreut, dass der Bischof meiner Bewerbung entsprochen hat. 

Nun bin ich da! Ich bin sehr dankbar für die vielen kleinen und größeren Zeichen und Worte des Willkommens und der Ermutigung, die ich schon erfahren habe. Mein Besuch bei der Mini-Freizeit in Aachen mit so vielen begeisterten Kindern und Jugendlichen hat mich sehr beeindruckt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Pfarrteam, der Kirchenmusik, den Gruppen und Verbänden – und vor allem auf die Begegnung mit vielen Menschen. 

Wen interessiert, was der „Neue“ ansonsten so macht: Wenn einmal freie Zeit ist, bin ich begeisterter Musiker und Musikliebhaber, lese gerne oder verwöhne Freunde mit gutem selbstgekochtem Essen. Auf meinem kleinen Balkon kann ich auch das genießen, was in „Szenen einer Ehe“ von Loriot beschrieben ist: Einfach mal da sitzen – am besten mit einem guten Glas Wein aus der Südpfalz. 

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