Kirchen in Kaiserslautern

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Gloria mit vollem Klang

»Neue Orgel in der Pfarrkirche St. Theresia eingeweiht Nach über zwei Jahren der Planung und Ausführung erklangen in der Pfarrkirche St. Theresia im Uniwohngebiet gestern erstmals die Töne der neuen Orgel. Zuvor wurde das Instrument von Domkapitular Peter Schappert, zuständig für Bau und Finanzen der Diözese Speyer, in einem festlichen Gottesdienst geweiht und in Dienst gestellt.«

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Gut besucht zeigte sich die bundesweit wohl farbigste Kirche, als Schappert vor der Segnung der Orgel auf die Bedeutung der Weihe einging. Das Segnen der Orgel sei gleichzeitig Ausdruck der Freude, dass so viele Hände an dem Werk beteiligt gewesen seien, das Instrument zur Ehre Gottes erklingen zu lassen. Orgelmusik komme einem Bittgebet gleich, Gott näher zu sein. So wie die Pfeifen der Orgel zu einem guten Klang verhelfen, sollte sich das Miteinander der Gemeinde zeigen, so Schappert. Da ein Großteil des Innenlebens der Orgel der ehemaligen Christ-König-Kirche auf dem Lämmchesberg entnommen ist (wir berichteten), deutete er die Entwicklung als Sinnbild für eine Kirche, die unterwegs sei.
Vor dem Gloria, bei dem die Orgel erstmals mit der Fülle ihrer Klangfarben den Kirchenraum flutete, ließ Organist Oliver Schreyer das zweimanualige Instrument behutsam mit einem Vorspiel erklingen. „Herr Gott im Himmel, dir sei Ehre, den Menschen Friede weit und breit“, erklang es danach lautstark. Mit Kindern der Kindertagesstätte St. Theresia gestaltete Gemeindereferentin Dagmar Pfeifer eine Meditation zu Elementen der Kirche. Bei Orgelmusik, mit Texten und in szenischem Spiel stellten die Kinder einen Zusammenhang zwischen dem Altarbild, dem Altar und der Orgel her. Die Krone des Lebens im Altarbild sei zur Krone der Königin der Instrumente geworden, so ihr Fazit.

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Mit Bezug auf das Evangelium sagte Schappert in einer kurzen Ansprache, die Orgel unterstütze die Menschen, Gott zu loben. Wer Gott lobe, werde von ihm erhört.
Voll Freude und Dankbarkeit zeigte sich Pfarrer Friedrich Schmit. Unter den zahlreichen Gästen hieß er Diözesanbaumeister Heinrich Hartmann, Orgelbaumeister Stephan Mayer mit seinem Team, Professor Burkhard Hillebrands, Vizepräsident der Technischen Universität Kaiserslautern, und Folker Fiebiger, den Architekten der Kirche, willkommen. Die Zusammenarbeit und Diskussionen über die Gestalt der Orgel hätten ihm große Freude bereitet. Die von Hartmann geprägte äußere Gestalt der Orgel verglich er mit einem Weihnachtsengel, der aus dem Dunkel der Nacht die Friedensbotschaft verkünde. Grüße bestellte Schmit von Professor Heinz Mack, Mönchengladbach, dessen künstlerische Handschrift Kirche und Orgelprospekt tragen. Großes Lob zollte er Organist Oliver Schreyer. Er habe sich mit Ausdauer und Herzblut für die Verwirklichung der Orgel eingesetzt.

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Vor dem Erklingen der Orgel beeindruckten Jutta Schreyer (Sopran), Antonietta Jana (Sopran), Gabriele Graeber (Alt), Bernd Gilman (Tenor) und Johannes Zimnol (Bass) mit „Ehre sei Gott und Lob“ von J.S. Bach und einem „Kyrie Africana“ durch wunderschönen A-cappella-Gesang.
Zu einem geselligen Beisammensein lud das Pfarrfest nach dem Gottesdienst ein. Die Junge Kantorei St. Maria führte „Staunende Augen“, ein Kindermusical zur Bartimäus-Geschichte auf. Gut besucht war am Nachmittag die Vorstellung der neuen Orgel durch Bezirkskantor Siegmar Junker. Baudirektor Hartmann und Orgelbaumeister Mayer erläuterten das Werk, dessen zart vergoldete Vorderseite erst im Scheinwerferlicht zur Geltung kommt und in einer Kronenform mit dem Unendlichkeitsbild im Altarraum korrespondiert. (jsw) (Bilder agentur view)

 

Kath. Pfarramt St. Theresia
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Tel 0631 / 31631-10
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