Kirchen in Kaiserslautern

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die Kirche

Wer sich als Fremder den Weg durch die Stadt sucht, benutzt nicht selten den Turm der Marienkirche als Orientierung.
Früher war die Martinskirche die einzige katholische Kirche in der Stadt. Aber bereits 1880 gab es 9000 Katholiken bei einer Einwohnerzahl von 26.223. Die Martinskirche hatte höchstens tausend Plätze. Deshalb war schon 1875, als der Plan gescheitert war, eine größere Martinskirche zu bauen, die Errichtung einer zweiten katholischen Kirche in die Wege zu leiten. Da sich die Stadt damals nach Westen ausdehnte, wurde im dortigen Wiesengelände ein Bauplatz erworben. Viele waren der Meinung, dass es vollkommen verkehrt sei, in diesem Gelände eine Kirche zu bauen. Am 10. November 1878 wurde schließlich der Kirchenbauverein St. Maria gegründet. Es dauerte lange bis beschlossen wurde, den Plan des Architekten Prof. Heinrich Freiherr von Schmitt auszuführen. Er sah eine Hallenkirche mit einem 100 Meter hohen Turm vor. Die Gesamtinnenlänge ist 40,54 m. Nach diesem Plan wurde diese Kirche ausgeführt und am 8. September 1892 durch Bischof Josef Gg. von Ehrler eingeweiht.

Die Kirche ist in ihrer damaligen Gestalt heute noch erhalten. Zum Glück hat sie die beiden Weltkriege ohne größere Schäden überstanden. In den Jahren 1972-73 wurde sie im Innern renoviert, der Fußboden stabilisiert. Am 8. September 1973 wurde durch die Weihe des neuen Altares die Kirche wieder bezogen.
Ihrer Lage nach ist die Marienpfarrei eine City-Pfarrei. Sie liegt im Inneren der Stadt und kann sich daher nicht mehr ausweiten.

Katholikenzahl: 5.200

Ansichten der Marienkirche

 

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