
»KiK und Kirche online Zwei Projekte der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit blicken auf 10 Jahre zurück«
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Vor gut einem Jahr hat die Kommunikationsinitiative „Brücken bauen“ ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Mit „Brücken bauen“ will die Evangelische Kirche in Kaiserslautern den Kontakt zu ihren Mitgliedern stärken und insbesondere auch für Interessierte kirchliches Leben transparent machen sowie Menschen ansprechen. Die Initiative hat von Anbeginn an zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, und damit das Ziel verfolgt, Glauben als eine Dimension des Lebens verständlich zu machen. Längst sind einige Vorhaben über die Projektphase hinausgewachsen. Zwei herausragende Schwerpunkte blicken heute auf 10-jähriges Bestehen zurück und eröffnen Perspektiven für die Zukunft: KiK und Kirche online.
KiK steht für
„Kirche in Kaiserslautern“
10 Jahre KiK das steht für „Kirche in Kaiserslautern“. KiK - das sie gerade in der Hand halten und dies sicher nicht das erste mal - ist das Informationsblatt des Protestantischen Kirchenbezirks. Es wird seit 10 Jahren in einer Auflage von jeweils 25.000 Exemplaren, vier mal im Jahr an nahezu alle protestantischen Haushalte verteilt. Zusätzlich liegt das Informationsblatt bei vielen öffentlichen Stellen in Kaiserslautern kostenlos zum Mitnehmen aus. KiK will Denkanstöße geben und informiert über Angebote und Veranstaltungen des Kirchenbezirks Kaiserslautern. KiK will nicht nur informieren, sondern auch zum Mitwirken in der Kirche einladen.
„Gemeinden schauen über den Tellerrand“ hieß die Titelgeschichte des ersten KiK, das vor etwas über 10 Jahren erstmals in Druck ging. Darin wurde berichtet, dass die Initiative „Brücken bauen“ Kirche einladender und kommunikativer gestalten will, damit Menschen Kirche als Lebensraum neu entdecken. KiK wurde damals als ein „Öffentlichkeitsprojekt“ ins Leben gerufen. Ein Redaktionskreis aus Pfarrerinnen, Pfarrern, einer Redakteurin und dem Projektleiter von „Brücken bauen“ sorgt dafür, dass KiK pünktlich und mit informativen Inhalten für die Leserinnen und Leser erscheint.
Kirche online
Computer, Webseiten, Internet und e-mail hatten vor 10 Jahren bei weitem nicht den heutigen Stellenwert. Die Computer hielten gerade Einzug in die Pfarrämter. Das Weiterleiten von Informationen auf elektronischem Weg war noch nicht allzu sehr verbreitet. Artikel, Fotos und Termine kamen überwiegend per Post oder Fax auf Papier.
Das Foto zeigt die erste ausgabe des KiK.
umf./Klaus Braun
10 Jahre www.kirchen-in-kaiserslautern.de zeigt, dass man diese Anfangsphase inzwischen weitgehend hinter sich gelassen hat. Parallel zum KiK -Kirche in Kaiserslautern, einem Printinformationsmedium- haben Mitarbeiter der Kommunikationsinitiative "Brücken bauen" das Ziel verfolgt, auch im Internet mit eigener Homepage präsent zu sein. Über die Homepage der Evangelischen Kirche der Pfalz wagte man in Kaiserslautern erste Schritte. "Da schauen die Leute eh nicht rein" , hieß es vielerorts in Kaiserslautern. Heute -10 Jahre später- ist es Alltag, dass Briefe in den Pfarrämtern und kirchlichen Dienststellen als e-mail auf den Bildschirm kommen.
Dass man in Kaiserslautern mittlerweile Online-Fortschritte gemacht hat, ist nicht zuletzt Oliver Schreyer von der Firma klip GmbH zu verdanken. In hervorragender Zusammenarbeit mit Herrn Schreyer, dem Katholischen Pfarrverband und des Protestantischen Kirchenbezirks -unter Federführung der Kommunikationsinitiative "Brücken bauen"- wurde einmalig in der Pfalz ein ökumenischer Internetauftritt der beiden Kirchen in Kaiserslautern realisiert. Herr Schreyer schaffte es, mit unendlicher Geduld hinter den Kulissen, die technischen Notwendigkeiten in den kirchlichen Büros so zu gestalten, dass www.kirchen-in-kl.de online gehen konnte.
Schnell stellte man fest, dass es von Vorteil ist, wenn jede Gemeinde eigenständig ihre Internetseiten pflegt und aktualisiert. Dazu organisiert die Kommunikationsinitiative "Brücken bauen" zusammen mit Oliver und Dirk Schreyer, der ehrenamtlich mitarbeitet, in regelmäßigen Abständen "Internet-Workshops". Sie vermitteln interessierten Mitarbeitern beider Kirchen das nötige Rüstzeug zur Gestaltung ihrer Homepage. Heute -nach 10 Jahren Entwicklung und Erfahrung erkennt man, dass dieser eingeschlagene Weg ein guter begehbarer Weg ist. Man spührt aber auch, dass die immer wieder wechselnden Mitarbeiter an der Gestaltung beteiligt sind, mitgenommen werden und dieses gemeinsame wachsen ist für alle Beteiligte eine sehr gute Erfahrung.