Kirchen in Kaiserslautern

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Großes Tauffest

»"Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen" In der Stiftskirche werden 28 Kinder getauft«

Ein großes Tauffest veranstaltet der Protestantische Kirchenbezirk am Sonntag, den 28. August. Es wird in der Stiftskirche und der Alten Eintracht stattfinden. Im Mittelpunkt der Feier stehen 28 Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren, die an diesem Tag in einem Familiengottesdienst mit dem Thema „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“ getauft werden. Zu dem Fest werden rund 250 Eltern, Patinnen und Paten, Verwandte und Freunde erwartet.

„„Das Jahr 2011 ist das Jahr der Taufe, das erste Themenjahr auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017. Auch die Pfälzische Landeskirche beteiligt sich mit vielen Aktionen. Wir in Kaiserslautern haben Mütter und Väter angeschrieben, die evangelisch getauft sind und deren ungetaufte Kinder schon älter als drei Jahre sind.
Wir freuen uns, dass wir ein großes Tauffest miteinander feiern werden“, sagt Dekanin Angelika Keller.

Vier Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenbezirk gestalten den Gottesdienst. Es sind dies Dekanin Angelika Keller, die Gemeindepfarrerin Gudrun Herzer und Urd Rust, Pfarrerin im Pfarramt für Kindergottesdienst in der Landeskirche, sowie Stadtjugendpfarrer Detlev Besier. An vier Stellen werden die Kinder, in einem ergrünten Gotteshaus getauft. Musikalisch umrahmt wird die Feier von der Evangelischen Singschule Kaiserlautern unter der Leitung von Beate Stinski–Bergmann. Die Predigt wird in Form eines Theaterstücks gestaltet. Hier ist das Thema „Gott ruft Samuel“ (1. Samuel 3). Aufgeführt wird dieses Stück von Birgit DeMonte, Leiterin der Kita Martin-Luther der Lutherkirche, und Christine Kaiser, Leiterin der Kita Donnersbergstraße.
Im Anschluss klingt dieser erste Tauftag im Kirchenbezirk, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden, mit einem geselligen Beisammensein aus. Je nach Wetterlage findet es entweder auf dem Kaiserberg oder aber in der Alten Eintracht statt.

Das große Fest ist von langer Hand vorbereitet worden. Wie Klaus Orschiedt vom GPD (Gemeindepädagogischer Dienst) mitteilt, hat man bereits anfangs des Jahres entsprechende Eltern aus dem Kirchenbezirk angeschrieben. Interessierte Eltern wurden dann im Mai zusammen mit ihren Kindern zu einem Treffen eingeladen. Hier gab Dekanin Keller eine kurze Einführung zum Thema Taufe an die Eltern, die Kinder bereiteten Teile des Gottesdienste mit kreativen Ideen vor und lernten schon einmal die aus den unterschiedlichsten Einrichtungen kommenden MitarbeiterInnen kennen.

"Es gibt viele Gründe, warum Kinder nicht als Säuglinge getauft werden“, sagt Pfarrerin Urd Rust. Bei manchen Familien sei es eine schwierige Familiensituation, andere hätten einfach die Zeit verpasst und es falle ihnen schwer, dies in der eigenen Gemeinde darzulegen. Es gäbe aber auch Spätaussiedler, die als Atheisten nach Deutschland kämen und nun ihre Kinder taufen lassen wollten.“ umf.