Seit 14 Jahren bemüht sich ein Team von Mitarbeitern, Sie, liebe Leser, mit Informationen aus dem kirchlichen Leben in Kaiserslautern zu beliefern. Seit 14 Jahren erscheint „KiK – Kirche in Kaiserslautern“ vierteljährlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren. Sie finden darin unter anderem zwei volle Seiten mit Veranstaltungstipps. Dazu gibt es Artikel über kirchliche Institutionen, und auch Berichte über gewesene sowie kommende Ereignisse im Protestantischen Kirchenbezirk Kaiserslautern und den Gemeinden. KiK gelangt in nahezu alle protestantischen Haushalte. Reicht das aus ? Wird KiK gelesen? Ist ein Printmedium noch zeitgemäß? Gehen wir in Zukunft andere Wege der Information und Kommunikation?
Parallel zum KiK nutzen wir altbewährte und auch neue Kommunikationswege. Nach wie vor bauen wir natürlich auf die persönlichen Kontakte zu unseren Gemeindegliedern. Zum anderen setzen wir aber auch auf digitale Informationsträger. Unter der Internetadresse: www.kirchen-in-kl.de sind wir seit über 10 Jahren als protestantischer Kirchenbezirk auf ökumenischer Basis im weltweiten Netz präsent. Wir verzeichnen ein messbar hohes Maß an Zugriffen auf unsere Internetseiten. Dies rechtfertigt die Bemühungen, unseren Internetauftritt, zusammen mit der katholischen Kirche kontinuierlich auszubauen.
Stolz sind wir auf den neuen digitalen Kirchenplaner, in dem jede Kirchengemeinde ihre Termine veröffentlichen kann. Er schafft die Voraussetzungen für ein nahezu lückenloses Informationsnetzwerk.
Das Internet wird deshalb so gut angenommen, weil jedermann zu jederzeit Zugriff darauf nehmen, also online gehen kann. Das Internet verändert – wenn nicht sogar ersetzt – klassische Medien und Kommunikationsformen und schafft neue, andere Formen der Kommunikation. Menschen nutzen neue Möglichkeiten des Austauschs. Fast jeder kennt heute „ youtube“ oder „wer kennt wen“, um nur zwei Kommunikationsplattformen zu nennen. Das Internet gilt mitlerweile als das vorherrschende Massenmedium, und die Nutzerquote liegt in einigen Ländern sogar bei über 70%.
Ob wir als Kirche diese Entwicklung wollen oder nicht, danach fragt niemand. Was wir als Kirche aber können, ist uns nicht verschließen. Ich bin der Meinung, wir sollten unseren Platz in der digitalen Welt einnehmen und diese verantwortlich mitgestalten. Denn vor knapp 400 Jahren haben es die Reformatoren auch verstanden mit den damals modernsten Mitteln des Buchdrucks und mit Flugblättern das Evangelium publik zu machen.
Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben oder e-mailen Sie uns! Ich freue mich auf Ihre Anregungen.
Ihr
Klaus Braun
(Foto)
„Kommunikationsinitiative „Brücken bauen“
Rittersberg 5,
67657 Kaiserslautern
klaus.braun@kirchen-in-kl.de
|