Kirchen in Kaiserslautern

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Rekord in Kaiserslautern

»162. Kircheneintritt seit Beginn der Kampagne, Stand Juli 2009«



Speyer/Kaiserslautern. Die Kircheneintrittsaktion der Evangelischen Kirche der Pfalz hat einen neuen "Rekord": Die Eintrittsstelle Kaiserslautern meldet den 162. Eintritt seit Beginn der Aktion.

Klaus Braun von der Kommunikationsinitiative "Brücken bauen" in Kaiserslautern, der die (Wieder-)Eintrittskampagne mit vorbereitet hat und im Kirchenbezirk Kaiserslautern mit einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet, ist mit 162 Eintritten seit Beginn der Kampagne "sehr zufrieden". "Das Besondere an der Eintrittsstelle ist die vereinfachte Wiederaufnahme in die evangelische Kirche. Hier können auch Menschen eintreten, die nicht im Kirchenbezirk Kaiserslautern wohnen und nicht den Weg über ihr Pfarramt suchen. Wer getauft ist, kann, ohne seinen Eintritt begründen zu müssen, unkompliziert wieder in die evangelische Kirche aufgenommen werden." Wer jedoch ein seelsorgerliches Gespräch suche oder sich noch etwas unsicher sei, ob er wieder dazugehören will, für den nehme sich Dekanin Angelika Keller die nötige Zeit, so Braun.

Die Kampagne der Evangelischen Kirche der Pfalz, die Ausgetretene wieder zum Eintritt ermutigen, einladen und auf einfache Weise aufnehmen will, sei ein Signal: "Du bist uns wichtig, als Person, mit deinem Gesicht, mit deiner Individualität", unterstreicht Oberkirchenrat Gottfried Müller. Das Ziel, mit einem niedrigschwelligen Angebot Menschen zum Eintritt in die Kirche zu ermutigen, sei in vollem Umfang erreicht worden.

In vielen Gesprächen werde immer wieder deutlich, dass Menschen ihren Glauben in einer größeren Gemeinschaft leben und teilen möchten, stellt auch Diplom-Pädagoge Braun fest. Andere würden einen festen Platz in einer turbulenten Welt suchen, einen Ort der Besinnlichkeit und der geistlichen Geborgenheit. Eine Frau, die wieder eingetreten ist, habe beispielsweise zum Ausdruck gebracht, dass sie auch finanziell ihren Beitrag leisten wolle, damit Kirche weiterhin verlässlich ihre vielfältigen Aufgaben für die Menschen in der Gesellschaft erfüllen könne. (Juli 2009)