Bezirkssynode
Hermann Lorenz führt weiter Bezirkssynode
Drei Monate nach den Presbyterwahlen im Protestantischen Kirchenbezirk Kaiserslautern waren 160 geistliche und weltliche Synodale aufgerufen, für die Zeit bis 2014 eine neue Bezirkssynode und einen Bezirkskirchenrat zu bilden. Bei der konstituierenden Tagung im Gemeindezentrum Alte Eintracht wurde Hermann Lorenz (60), Gemeindeglied der Pauluskirche, in seinem bisherigen Amt als Vorsitzender der Bezirkssynode bestätigt. Seine Stellvertreterin ist Silke Schwarzstein, Pfarrerin der Christuskirche. Als Senior fungiert Pfarrer Frank Schuster von der Versöhnungskirche auf dem Bännjerrück.
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Pfr. Frank Schuster(stellvertr.der Dekanin) und Hermann Lorenz (Vorsitzender d. Bezirkssynode)
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Weiter wurden mit Anne Moll, Bianca Rech und Tarah-Tanita Truderung drei Jugendvertreter in die Synode berufen. Ebenso gehören dem Gremium Klaus Orschiedt, der Leiter der protestantischen Jugendzentrale, und Jürgen Jäger vom Gemeindepädagogischen Dienst an.
Mitglieder des Bezirkskirchenrats sind Vorsitzende Dekanin Angelika Keller, Hermann Lorenz, Pfarrerin Silke Schwarzstein und Pfarrer Frank Schuster. Weltliche Beisitzer sind Katja Kohlmeyer-Gehm, Michael Hahn und Matthias Ress.
Dekanin Angelika Keller erinnerte nach einem Gottesdienst in der Kleinen Kirche an die Presbyterwahlen Anfang Dezember 2008, bei denen viele junge Gemeindeglieder gewählt worden seien. Entsprechend habe sich auch die neue Bezirkssynode verjüngt, freute sie sich. Keller rief die Gemeinden im Kirchenbezirk zur Zusammenarbeit auf. Die Dekanin: „Die Aufgabenfülle wird größer.“ Beispielhaft verwies sie auf die Herausforderungen im Gebäudemanagement der Gemeinden.
Klaus Braun von der Kommunikationsinitiative „Brücken bauen“ stellte mit dem Informationsheft „KiK“, das viermal jährlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheint, und der Homepage des Kirchenbezirks, die von Fachberater Oliver Schreyer initiiert worden sei, zwei zentrale Säulen der Öffentlichkeitsarbeit heraus.
„Brücken bauen will durch eine gelingende Kommunikation das Image der evangelischen Kirche verbessern und mehr Transparenz schaffen“, betonte Braun vor rund 160 Synodalen. Auch wolle die Initiative durch Kommunikationstraining die Kontaktfähigkeit der Mitarbeitenden nach innen und außen verbessern. Dabei soll die christliche Botschaft so kommuniziert werden, dass sie von den Menschen als Angebot des Dialogs, als Hilfe und Orientierungsmöglichkeit für existentielle Lebensfragen wahrgenommen und angenommen werde, sagte Braun. Weiter verwies er auf die Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen auf der Gartenschau sowie auf Kooperationsprojekte mit der City-Kirchen-Arbeit. „Brücken bauen will Neues und Bestehendes besser vernetzen. (jsw)
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